Flüchtlingshilfe: Vor Ort oder hier?

Wenn sich die Zahl der Toten bestätigt, sind in den letzten 14 Tagen über 1000 Flüchtlinge bei dem Versuch, über das Meer nach Europa zu fliehen, gestorben. Amnesty International spricht von einer "menschengemachten Tragödie, die hätte vermieden werden können". Es muss etwas geschehen, darin sind sich alle einig. Und immer lauter werden die Rufe nach einem Eingreifen der Europäischen Union. Bundespräsident Gauck fordert von der EU wirksame Maßnahmen, und auch die EU-Kommission zeigte sich erschüttert über die Flüchtlingstragödie. Die Flüchtlingsinitiative "Watch The Med" fordert eine sofort einzurichtende direkte Fährverbindung für Flüchtlinge aus Tripolis und anderen Orten Nordafrikas nach Europa. Australien geht einen ganz anderen Weg: Unter dem Motto "Stop the boats" (Stoppt die Boote) werden Flüchtlingsboote von ständig kreuzenden Militärschiffen abgefangen und ausnahmslos zurückgeschickt. Jetzt wird auf EU-Ebene über Lösungen beraten, wie man helfen kann. Wie ist Ihre Meinung dazu? Stimmen Sie bei uns ab, schreiben Sie uns Ihre Meinung, diskutieren Sie mit anderen Lesern: »

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