Eckenhagen. Es ist bekömmlich, schmeckt herrlich gut und hilft auch gegen Falten. Jeder hat so seine eigene Theorie, wogegen oder wofür Sauerkraut gut sein soll. In Eckenhagen heißt es am 12. und 13. November, jeweils ab 11 Uhr, wieder: Kappesfest am Heimatmuseum. Bereits vor 2000 Jahren konservierten die Römer ganze Kohlköpfe.
Das "Haltbarmachen" half, die harten Winter zu
überstehen. Heute sind die Winter nicht mehr so hart, aber
Sauerkraut ist nach wie vor eine beliebte Speise. Das weiß
auch das Team des Heimatvereins Eckenhagen, das vor einigen Tagen
biologisch angebauten Weißkohl "schaawte" (hobelte)
und in Steingutfässern aufschichtete. Die einzigen Zugaben
sind Wasser und Salz.
Bis zum Kappesfest am 12. und 13. November wird täglich Schaum abgeschöpft und Wasser nachgegossen, und aus dem festen Weißkohl wird dann "suurer Kappes". Wer möchte, kann sich eine kleine Portion mit nach Hause nehmen (so lange der Vorrat reicht). Selbstverständlich wird es beim Kappesfest angeboten, beispielsweise mit Kasseler.
Außerdem im Angebot an beiden Tagen:
"Bratapfel-Marmelade", Honig direkt vom Imker, Wurstwaren
vom Bio-Bauern, Adventsgestecke, Weihnachtsdeko und handgefertigter
Schmuck. Natürlich wird auch der Backes geheizt und frisches
Steinofenbrot feilgeboten.
Die gesamte Anlage des Bauernhofmuseums kann an den beiden
Markttagen besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Kostenlose Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur
Verfügung. Veranstalter ist der Heimatverein
Eckenhagen, Tel. 01 71/8 73 61 16.

