bsp. Gummersbach. Mit einem
abwechslungsreichen Programm feierte der Heimatverein Hicksland
sein 50-jähriges Bestehen. Der Heimatverein hat allen Grund zu
feiern, kann er doch auf erfolgreiche 50 Jahre zurück blicken.
Als der Heimatverein Hicksland 1961 gegründet wurde, wollte er
die Dorfgemeinschaft pflegen, seine Sitten und Gebräuche
für die Jugend erhalten und das Landschaftsbild zu
verschönern, was in den 70er und 80er Jahren mit Preisen bei
"Unser Dorf soll schöner werden" belohnt wurde.
Nach der musikalischen Eröffnung durch den Fanfarenzug
Lieberhausen betonte der Vorsitzende Bernd Rosenbauer, dass ein
Heimatverein auch heute noch zeitgemäß sei.
"Heimat war und ist für mich immer etwas Besonderes. Es
bedeutet für mich Sicherheit, Wärme und
Geborgenheit". Gummersbacher Bürgermeister Frank
Helmenstein, sein Stellvertreter Jürgen Marquardt und der
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, Frank
Grebe , überraschten den Vorstand des Heimatvereins aus
Lieberhausen mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro.
Für Stimmung sorgten die "Deezekusener
Schmettereulen" aus Waldbröl-Diezenkausen.
Der Frauenchor gab in Mundart (Platt) bekannte Songs und eigene
Lieder zum Besten. Vom Heimatverein selbst wurde die Geschichte und
Entwicklung des Vereins auf witzige Art erzählt, vom Engelchen
und Teufelchen gab es das "Für und Wider eines
Dorfes".
Nach dem Schlusswort von Bernd Rosenbauer fand der offizielle Teil
mit einem Lied der "Lieberhäuser" mit einem selbst
verfassten Lied über Lieberhausen sein Ende.
Bei Musik aus den letzten 50 Jahren ging es zum gemütlichen
Teil des Abends über.

