Gummersbach. Die Karate
-Nationalmannschaft trumpfte beim Europacup in Biala, Polen,
groß auf.
Schon 2010 in Koblenz war Deutschland die Goldmedaille der nicht zu
nehmen. Schon in Koblenz konnte der Trainer des Oberberg Karate aus
Rebbelroth seine Gegner überzeugend schlagen: Nika Tsurtsumia
ist im Team der Garant als Ausputzer in brenzligen Situationen.
So auch jetzt im Finale gegen England.
Um Deutschland ein souveränes Punktepolster zu bieten, setzte
normalerweise der Coach Gunnar Weichert den Kämpfer des TV
Rebbelroth, Nika Tsurtsumi, als Frontkämpfer ein. Aber sich
der Gefährlichkeit der Engländer bewusst, kämpfte
Nika im Finale als Zweiter. Um Nika aus dem Wege zu gehen, wurde
dann der ewig unterlegene Engländer von seinem englischen
Coach Brennan als dritter Kämpfer gesetzt. Zwischen dem
englischen Coach und Nika entwickelte sich über die Jahre eine
respektvolle Freundschaft.
Im Finale ging dann die erste Runde an England, da Heinrich
Leistenschneider durch Strafpunkte (sein Gegner ging KO) verlor.
Als zweiter Kämpfer trat Nika Tsurtsumia auf die
Kampffläche. In den Vorrunden trumpfte er mit Siegen gegen
Welt- und Europameister auf. Nika fuhr seinen Sieg ein. Jonathan
Horne konnte als dritter deutscher Kämpfer gewinnen. Der
vierte Kämpfer errang ein Unentschieden und der Fünfte
verlor. Punktegleichstand. Im sechsten und letzten Kampf musste
dann die Entscheidung fallen. Es gewann Deutschland.
Für Nika Tsurtsumia beginnte jetzt die Vorbereitung auf die
Kampfsaison 2012, die mit der Teilnahme der
Karate-Nationalmannschaft bei der French Open Mitte Januar in Paris
eingeleitet wird. Die neue Kampfserie gilt als Qualifikation
für die Europa- und Weltmeisterschaft.

