Waldbröl. Spaziergänger und Hundeführer
machten einen Tag vor Heiligabend einen erschreckenden Fund im Wald
zwischen Hermesdorf und Wilkenroth in der Nähe des
Wasserbehälters vom Aggerverband.
Sehr wahrscheinlich hat jemand, dem Hunde, andere Tiere
und Mitmenschen, die den Wald einfach zur Erholung aufsuchen, kein
Verständnis dafür, dass der Wald allen zugänglich
sein sollte. Zahlreiche Fleischstücke lagen in nur vier Meter
Entfernung vom Weg hinter einem Baum. Dazwischen Giftköder
(vermutlich Rattengift) für unerwünschte Tiere in der
Region. Natürlich ungekennzeichnet oder in Köderfallen,
wie das normalerweise Pflicht ist. Der Polizei aus Waldbröl
wurde der Fund gemeldet und die Beamten stellten die ausgelegten
Objekte sicher. Gleiches ereignete sich noch mal nach
Weihnachten.
Das weitere Köder in dem Waldgebiet vorhanden sind, ist wahrscheinlich. Daher ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Alle Hundehalter sollten besonders auf ihre Vierbeiner achten, denn das Anleinen der Tiere ist nicht zwingend vorgeschrieben. Schon vor ungefähr vier Monaten hatte bereits ein Hund eine Vergiftung aufgrund von Ködern aus dem gleichen Gebiet soeben überlebt.


