Bis ans Ende der Welt

Waldbröler Gesamtschüler waren bereits zum zweiten Mal in Chile

Waldbröl/Chile. Stürmisch kamen den Schülern unzählige Menschen am Flughafen in Santiago de Chile entgegen, die mit ihren Plakaten wedelten, um die Waldbröler zu Taxifahrten zu überreden.
Auch dieses Jahr reisten 15 Schüler der Gesamtschule Waldbröl und den Lehrerinnen Gaibur und Schoden nach Chile.
 
Der Plan hieß für die insgesamt vier Wochen soziale Projekte, wie das Helfen in einer chilenischen Tafel oder der Besuch von staatlichen und privaten Schulen sowie einem Kinderheim durchzuführen.
Außerdem hofften viele der Schüler der Gemeinschaftsschule, die spanische Sprache zu verbessern und die Kultur eines Entwicklungslandes besser kennenzulernen.
So kamen alle nach 14 Stunden Aufenthalt im Flugzeug, am Flughafen in Santiago de Chile an. Nachdem wir mit Hilfe von Josefa, die Nichte der Lehrerin Gaibur, zu dem Hotel gefahren waren, hatten die Schüler den restlichen Tag Zeit sich umzusehen.
Am nächsten Morgen ging es zum eigentlichen Ziel für die nächsten drei Wochen: Puerto Varas und Puerto Montt, zu den Gastfamilien.
Hier besuchten die Waldbröler Schüler die staatliche Schule, die private Schule, die Tafel und das Kinderheim in Puerto Varas. In der staatlichen Schule, wurden die ersten Taten des sozialen Projektes durchgeführt.
Da der Schulhof so trist und öde aussah, malten die Waldbröler Spiele wie "Hüpfekästchen" auf den Boden und verschönerten die Schule mit einer großen Sonne, die von der Wand strahlt.
Zudem durften sich die Gesamtschüler den Unterricht ansehen. Die Klassen, der staatlichen Schule, erschienen mit 35 Schülern sehr überfüllt. Auf einigen dieser Schulen ist es nicht möglich, Fremdsprachen zu lernen,da nur der wichtigste Lernstoff durchgenommen wird.
Ganz anders ist eine private Schule, für Kinder deren Eltern genügend Geld haben. Der Vorteil dieser Schulen liegt auch in der besseren Lehrkraft und in der Aufteilung der Klassen. Diese sind geringer besetzt. Das Verhalten der Schüler war höflicher, teilweise konnte man sich mit ihnen gut auf Englisch unterhalten, obwohl auch das Lernniveau dieser Schule unter dem der Schulen in Deutschland liegt.(im)

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