Waldbröl. (KR) Dank der frostigen Temperaturen sind
derzeit viele kleine Teiche und Dorfweiher im Oberbergischen
zugefroren. Sie laden zum Eissport in der Natur ein.
Auf dem zugefrorenen "Krankenhausweiher" trafen sich
einige Mitglieder der Skiabteilung des Waldbröler TuS 06 zum
Eisstockschießen.
"Natürlich haben wir zuerst die Eisdicke
überprüft", berichtete Joachim Herholz, 1.
Vorsitzender der Skiabteilung. Mit dem Akkuschrauber wurde ein Loch
ins Eis gebohrt und dann mit dem Zollstock die Eisschicht gemessen.
"Das Eis hat eine Dicke von 21 Zentimetern, das hält
uns", so "Eiskontrolleur" Herholz. Mit zwölf
winterlich eingepackten Aktiven ging es dann aufs Eis. Das
Eisstockschießen ist ein geselliger Wintersport. Das Prinzip
ist einfach: In zwei Mannschaften unterteilt, gilt es, den eigenen
Eisstock so nah wie möglich auf die "Daube" zu
schießen.
Eigentlich eine leichte Übung, wären da nicht der
unberechenbare Untergrund und die zahlreichen Eisstöcke der
Gegner. Zweieinhalb Stunden und eine Pause mit heißen
Getränken später standen die Sieger fest.
Eisiger Winterspaß
Skiclub traf sich zum Eisstockschießen
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