Eiszeiten an den Gewässern

Eis und Eis ist noch lange nicht das Gleiche.

"Gefroren hat es heuer, noch gar kein festes Eis, das Büblein steht am Weiher und spricht zu sich ganz leis: ich will es einmal wagen, das Eis es muss doch tragen. - Wer weiß?

"
Diese Zeilen von Friedrich Güll sind rund 180 Jahr alt. Das Foto, aufgenommen in Schladern am Wasserfall, ist erst ein paar Tage alt aber Thema und Problematik sind gleich. Zugefrorene Gewässer üben seit ewigen Zeiten eine magische Anziehungskraft auf Jung und Alt aus. Wer ist nicht schon einmal der Versuchung erlegen sich auf knackendes, knirschendes Eis zu begeben? Den Moralapostel zu spielen ist deshalb sicher hier nicht angebracht aber die Gefahr sollte man nicht verkennen.

Das Gedicht "Büblein auf dem Eise" (siehe oben) hat noch weitere Strophen und wen es interessiert, der kann sie sich ja "ergoogeln". Auf jeden Fall nimmt die Dramatik ihren Lauf: "Das Eis auf einmal knacket, und krach! schon bricht's hinein". Träumen wir unterdessen lieber am warmen Ofen von heißen Sommertagen und einer Eiszeit der anderen Art. Freuen wir uns auf: "... Früchteeis, Ananas, Kirsch und Banane, - aber bitte mit Sahne!" (js)

Letzte Änderung: Dienstag, 14.02.2012 15:47 Uhr
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