Denklingen. (im) Nach dem tollen Auftritt "ihrer" Burgmäuse kullerten bei Jungfrau Moni, aus dem Hause Anders ,die Tränen, ist sie doch eigentlich die Trainerin der Nachwuchstänzer, die in dieser Session allerdings auf ihre Übungsleiterin verzichten mussten.
Allerdings flossen im weiteren Verlauf der Prunksitzung der KG Rot-Weiß Denklingen dann höchstens noch Freudentränen, denn das Organisationskomitee rund um den Vorsitzenden Ralf Langhein, hatte ein hochkarätig, jeckes Programm zusammengestellt, das wirklich kein Auge trocken ließ. Schon als Diaclown Willibert Pauels, zum Brings-Ohrwurm "Halleluja" die Bühne betrat, brodelten die mehr als 1.000 Jecken bereits auf bester Partytemperatur vor sich hin.
Phantasievoll verkleidete Geishas, Pharaonen, Nixen, Engel und Hippies schunkelten, tanzten und lachten gemeinsam, zu seinen Ausführungen über seltsame Volksstämme, zu denen Westfalen, Düsseldorfer und auch Waldbröler zählten. Mit der riesig guten Stimmlung hatte Parodist Jörg Knör seine liebe Mühe, musste er sich ob der überwältigenden Geräuschkulisse erst einmal Gehör verschaffen. Kein Problem allerdings für die "Kölschen Bengel", die das Publikum kurzerhand als Background Chor aktivierten und Partyschwoof der Extraklasse boten.
Dass "nur Fliegen schöner ist" bewies der
exzellente Auftritt Sr. Tollität Luftflotte, die erst
kürzlich zum besten Tanzcorps Kölns gekürt wurden.
Mit seinem amüsant, sarkastischen Jahresrückblick auf
2011 sorgte Karnevalsprofi Bernd Stelter für Lachsalven,
insbesondere bei der Beschreibung griechischer Euromünzen, auf
denen Vorn die Eins eingeprägt sei und auf der Rückseite
ein Portrait von Peter Zwegert. Kölsche Töne vom
allerfeinsten servierten Hanak, die A-Cappella Formation
"Wanderer", die Labbese und Solo-Trompeter Bruce Kapusta.
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