Chef für einen Tag als "Win-Win-Situation"

18 Schüler nahmen an der Unternehmensspitze Platz

ls. Oberberg. Der Regionalkreis Oberberg des Verbandes der Familienunternehmer (ASU) und die Jungen Unternehmer (BJU) hatten zum zweiten Mal Schüler aus dem Oberbergischen Kreis aufgerufen, sich für einen Tag in den Chefsessel eines Unternehmens zu setzen.

Rund 60 Bewerbungen waren eingegangen, 18 Schüler aus allen Schulformen durften schließlich für einen Tag an die Spitze eines Unternehmens. Über ihre Erfahrungen berichteten einige Schüler während der Abschlussveranstaltung im Kienbaumsaal der Fachhochschule in Gummersbach. Diese Erfahrungen waren durchaus unterschiedlich. Während sich einige in der Rolle des Chefs wohlfühlten, waren andere eher skeptisch, mit so viel Verantwortung umgehen zu können.
Organisatorin Marlene Weiner ist davon überzeugt, dass jeder Schüler leitende Positionen in seinem Berufsleben einnehmen könne. Der Hauptschüler wird Handwerksmeister, während der Gymnasiast eben in großen Unternehmen Führungskraft werden könne.

Dekan Professor Dr. Chrtistian Averkamp betonte, dass es kaum einen Unterschied mache, in welcher Führungsposition man sei, man müsse nur gewisse Eigenschaften mitbringen. Er ermutigte die Schüler, sich durch ein Studium alle Qualifikationen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn zu ebnen.
Die Schüler schrieben ihre Erlebnisse des Chef-Tages auf. Die Ergebnisse wurden von einer Jury bewertet. Am besten wurde die Arbeit von Salome Westerink vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl bewertet. Auf Rang zwei folgte der Aufsatz von Johanna Deuss (Gymnasium Lindlar). Beide Schülerinnen werden im Juni für ein Wochenende nach Berlin fahren fahren, wo sie an der Endausscheidung teilnehmen und ein buntes Kulturprogramm erleben werden.

Letzte Änderung: Mittwoch, 30.05.2012 12:46 Uhr

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